Produkttest Samsung Galaxy A5 (2017)

Was habe ich gezittert, als Die Insider  zu einer neuen Kampagne aufriefen und zwar dazu, die neue Samsung Galaxy Serie A zu testen. Ich war Feuer und Flamme dabei zu sein, weil es zeitlich einfach perfekt passte. Ich besaß bis dato ein Samsung Galaxy S5 Mini, welches aber nach 3 Jahren so langsam aber sicher einmal zu ersetzen war. Im Dschungel der unterschiedlichen Handyangebote konnte ich ich aber noch kein Smartphone finden, welches ich mir als nächstes zulegen wollte. Zu breit ist das Angebot gefächert, zu marginal die Unterschiede zwischen den Modellen. Da kam mir dieser Produkttest direkt recht, da er mir meine Entscheidung abnahm.

Ein Samsung Galaxy sollte es ohnehin wieder werden, war ich doch bereits ab dem Galaxy S2 voll und ganz von der Produktlinie überzeugt und wurde auch mit meinem Galaxy S5 Mini nie enttäuscht. Nun lag also das neue A5 vor mir, da ich tatsächlich das Glück besaß, für die Kampagne ausgewählt worden zu sein.

Ein kleines Video zu meinem persönlichen Unboxing-Moment findet ihr hier:

Instagram bzw. Youtube

Nun denn, ich denke man erkennt, dass ich von Anfang an total begeistert war, das ging direkt mit dem Erscheinungsbild des A5 los:

Das Aussehen:

Ich gebe zu, ich war ein wenig skeptisch, ob mich die Größe des A5 überzeugen könnte. Ich habe es eigentlich genossen, ein kleineres Handy zu besitzen, da mir dies für unterwegs einfach praktischer erschien. Ich muss jedoch sagen, dass ich mich wirklich schnell an die Größe gewöhnt habe. Ich kann das Handy immer noch mit einer Hand halten, tippen ist ein wenig schwerer geworden, hierfür gibt es aber die Funktion eines verkleinerten Bildschirms, was wirklich eine schöne Idee ist, die ich bisher aber noch nicht genutzt habe. Ich glaube mir ist das Umstellen zu umständlich, ein Button direkt bei der Tastatur zum ein- und ausschalten fände ich praktisch.

Die Überraschung der Farbe des Handys war für mich auch gelungen. Man wusste nicht genau, ob man seine Wunschfarbe erhält und ich hatte zudem irgendwie vergessen, was ich mir gewünscht hatte. So starrte ich also beim Anheben des Deckels auf ein wunderschön goldenes A5. Ich finde es macht richtig was her, mit seiner Glas- und Metall-Optik, liegt super in der Hand und muss sich wirklich nicht verstecken.

Ich muss sagen, so ein Smartphone stellt für mich schon ein kleines mobiles Büro dar. Ich spiele daran, ich verwalte eine Menge daten, ich sammle Ideen, ich nutze intensivst sämtliche soziale Netzwerke und liebe es zu filmen und zu fotografieren und das am besten alles gleichzeitig. Ich habe das A5 also wirklich auf Biegen und Brechen genutzt. Vergleichen kann ich es hier immer nur mit meinem Vorgänger, dem Galaxy S5 Mini. Und vorweg: den Vergleich brauche ich kaum nennen, denn das A5 ist der Hammer!

Die ersten Schritte:

Der Akku:

Was tat ich also nach dem Auspacken meiner neuen Errungenschaft? Ich habe meine Sim-Karte und meine externe Speicherkarte versenkt. Hier wurde mir der erste Nachteil bewusst. Das Handy besitzt einen fest installierten Akku, der nicht mehr ausgetauscht werden kann. Das gefällt mir nicht so gut und genau das habe ich z.B. Apple immer vorgehalten. Schade, dass Samsung da nachzieht. Momentan stört das noch nicht, aber was wenn der Akku älter wird und nicht mehr gut hält? Dann hätte ich gerne ohne Einschicken einen neuen Akku „verbaut“. Hoffen wir, dass dies noch lange nicht der Fall sein wird, denn über die Akkuleistung freue ich mich momentan wie ein Schneekönig. Auch bei intensiver Nutzung kann ich sagen, dass ich das Handy erst nach anderthalb Tagen laden muss. Ein riesiger Unterschied zu meinem alten S5 Mini, welches nach drei Jahren auch gerne 2 Mal am Tag an den Strom wollte. Die Schnellladefunktion ist super, da kann man wirklich zugucken, wie der Akkustand steigt. Meine anfängliche Skepsis gegenüber des neuen USB-Anschlusses hat sich auch gebessert, schließlich kann man überall günstige Adapter für die alten Ladegeräte kaufen und muss mit der Zeit gehen, soll der neue Slot doch nach und nach in allen Bereichen den alten ersetzen.

Das Display:

Nachdem ich also Sim-Karte und Speicherkarte versenkt hatte, was nun mit einem extra Werkzeug zu bewerkstelligen ist, aber doch echt simpel geht, startete ich mein neues A5. Bereits der Startbildschirm rief ein begeistertes Wow aus mir hervor. Natürlich war das S5 Mini nichts im Gegensatz zum A5. Obwohl ich von diesem damals schon total angetan war, als ich nur das Display des S2 kannte. Es ist wirklich brillant, ich benötige nicht mal die Hälfte der Intensität der Beleuchtung, da ich sonst beinahe zu sehr geblendet wäre. Im Sommer ist das aber bestimmt sehr hilfreich. Bisher hatte ich jedenfalls immer einen guten, freien Blick.

Die Haptik:

Eventuell bilde ich mir das nur ein, aber ich habe das Gefühl, das Glas-Display lässt sich wundervoll anfassen. Ich mag wie es sich anfühlt, wenn ich dagegen klopfe. Auch sonst liegt das Smartphone mit  dem Metallrahmen gut in der Hand, da das aber so bleiben soll, habe ich es in einen Plastikschutzüberzug versenkt. Der trägt aber nicht weiter auf, sodass ich weiterhin ein tolles, schmales Handy in der Hand halte.

Die Installation:

Das neue Handy einzurichten war wirklich keine Kunst. Hier wird einem sogar ein Assistent zur Seite gestellt, der die vorhandenen Daten vom Google- oder Samsung-Konto wiederherstellt – so bist Du schleunigst auf dem bekannten Stand. Darüber kann ich aber nicht viel berichten, da ich das Handy manuell eingerichtet habe. Aber auch das war intuitiv und ging leicht von statten. (Lediglich bei der Wiederherstellung des Whatsapp-Nachrichten-Verlaufs musste ich kurz googlen). In diesem Zuge stolperte ich auch auf die wieder verfügbaren Themes, das kenne ich noch von ein paar Uralt-Handys von mir und da ich spielerisch veranlagt bin, habe ich das sehr begrüßt. Es stehen eine Menge kostenlose Themes zur Verfügung, die nicht nur Hintergrund und Sperrbildschirm, sondern auch die Optik der App-Symbole und der Einstellungen verändern. Ich habe mich dabei für einen etwas dunkleren Hintergrund entscheiden, da der Akku so nochmal ein Stück länger hält. Hübsche Spielerei!

Die Einstellungen:

Nachdem mein neues Smartphone also hübsch aussah, begab ich mich zu den Einstellungen und arbeitete mich durch jeden einzelnen Punkt durch. So mache ich das immer mit neuen Elektrogeräten, das erhöht die Spannung und nachher hat man mehr entdeckt als beim wilden Umherprobieren. Ich gehe nun nicht auf jede Einstellung im Allgemeinen ein, hebe aber die hervor, die für mich neu erschienen.

Da wäre zum ersten:

• Tonqualität und Effekte

Das war mir bei einem Handy bisher neu, hier kann ich die Bässe und Höhen verstellen, sowie verschiedene Vorauswahlen treffen (Konzertsaal, Surround…). Ich habe es bisher nicht benötigt, ist jedoch ein nettes Gimmick, wenn man viel Musik über das Handy hört.

• Blaufilter

Man hat es schön des Öfteren gehört und ignoriert es dennoch gekonnt: vor dem Schlafengehen Handy und Fernsehen vermeiden, da die blaue Strahlung kontraproduktiv für den Schlaf ist. Das hat mit dem A5 ein Ende, denn hier kann ich die blauen Strahlen einfach ausschalten, somit werden die Augen weniger belastet und an die gelblich anmutende Erscheinung des Displays hat man sich auch schnell gewöhnt (solange man nicht gerade Bilder bearbeiten möchte ;))

• Always On Display

Hiermit möchte Samsung wohl das fehlende LED-Licht am Smartphone entschuldigen. Auch im Standby-Modus werden je nach Einstellung Uhrzeit und Benachrichtigungen angezeigt, das ist ganz schick, ersetzt für mich aber das LED-Licht nicht komplett. Ich bin mir nicht sicher wie viel Akku diese Einstellung verbraucht, aber ich habe gern bereits in der Tasche gesehen, ob es Neuigkeiten gibt, ohne dass ich aufs komplette Display schauen musste. Hiermit also mein zweiter Minuspunkt.

• Spiele

Man kann extra für Spiele solche Einstellungen vornehmen, wie keine Benachrichtigungen während des Spiels aufploppen lassen usw. Habe ich persönlich nicht ausprobiert, da ich so viel nicht spiele, dass sich diese Einstellung rentiert.

• Smart-Aufnahme

Nehme ich einen Screenshot auf (das geht nun übrigens supercool mit einem Wisch der Handfläche über das Display), habe ich direkt im Anschluss die Möglichkeit, das Bild zu versenden, darauf herumzukritzeln, ihn zuzuschneiden usw. Finde ich klasse und habe ich schon oft benutzt. Man spart sich einfach den umständlichen Weg über die Galerie.

• Smart-Alert

Habe ich nicht genutzt, ist jedoch neu für mich, dass das Handy vibriert, sollte ich es in die Hand nehmen und Benachrichtigungen verpasst haben. Für mich eher ein Akku-Fresser, zumal ich Neuigkeiten ja auch auf andere Weise erkenne, wenn ich das Handy schon in der Hand halte.

• Gerätewartung

Gute Übersicht über Speicherverbrauch, damit gekoppelt Speicherplatz aufräumen, Akkuverbrauch überblicken und diesen direkt verbessern. Außerdem kann man unter verschiedenen Stromspar-Modi wählen, die direkt anzeigen, wie viele Stunden der Akku noch in welchem Modus halten würde. Hier sieht man auch, wie lange der Akku noch laden muss und sogar Statisiken über die Akkuverwendung seit der letzten Vollladung. Auch die Schnelligkeit des Handys kann hier über die RAM-Nutzung kontrolliert werden. Ich kannte ähnliche Wartungsmöglichkeiten bei anderen Smartphones, jedoch keine Vorinstallierte, die so ausführlich war.

• Fingerabdrücke

Das ist für mich ganz neu, mein Handy mittels Fingerabdruck zu entsperren. Und es klappt tastächlich erstaunlich gut. Man kann mehrere Finger auswählen, wobei die Anzahl auf drei beschränkt ist. Minuspunkt Nummer 3, ich hätte mir ein wenig mehr Finger-Speicherplätze gewünscht. (Kurz nachdem ich das A5 bekommen habe, wurde jedoch für mein S5 Mini eine Software-Aktualisiert ausgerollt, nach der die Fingerabdrücke nun auch auf diesem Smartphone funktionieren)

• Sicherer Ordner

Private Inhalte und Apps lassen sich sperren, um die Sicherheit der Daten zu erhöhen. Habe ich auch noch nicht genutzt, könnte man aber z.B. für Dinge wie Online-Banking überdenken.

• Eingabehilfen

Hier wurde auch an Seh- oder Hörgeschädigte gedacht, die sich das Smartphone nach Ihren Verlangen einrichten können. (Voice-Assistent, kontrastreichere Schriftarten, Vergrößerungsfenster, Blitzlicht-Benachrichtigung (Hierbei blinkt das Kameralicht bei Neueingang einer Benachrichtigung, also ein bisschen wie die bemängelte fehlende LED-Licht-Anzeige, leider aber nur beim Eingang der Nachricht), usw.

Zudem gibt es unter jedem Einstellungspunkt noch die Einblendung „Suchen Sie nach etwas anderem?“ und zudem  auch gleich ein Link-Vorschlag. Auch eine schöne Sache.

Das sind natürlich nicht alle Einstellungsmerkmale, sondern wie gesagt wirklich nur die, die mir neu erschienen.

Die Kamera:

16 MP für Vorder- und Rückkamera sind natürlich erstmal eine Hausnummer! Aber können sie auch wirklich halten, was man sich auf den ersten Blick davon verspricht? Um dies am besten zu verdeutlichen, hab eich einfach mal eine Gegenüberstellung der gleichen Motive, aber der unterschiedlichen Handys bei unterschiedlichen Licht- und Funktionsverhältnissen für euch vorbereitet:

Ohne Blitz, restliches Tageslicht:

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Mit Blitz, restliches Tageslicht:

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Mit Blitz, ohne Lichtquelle:

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Ohne Blitz, ohne Lichtquelle:

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Direkt ins Licht:

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Mit 4-fach Zoom:

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Allgemein bin ich mit der Kamera zufrieden. Ob sie jetzt in allen Bereichen besser ist, als die des S5 Minis weiß ich nicht, ich denke die Unterschiede zeigen sich beim Zoom und bei Bildern in schlechten Lichtverhältnissen. Ich bin ein Viel-Fotografierer und halte gerne mein ganzes Leben in Fotos fest. Für Schnappschüsse ist die Kamera auf alle Fälle geeignet. Ich mag, dass diese sich auch mit Shortcuts öffnen lässt (Doppelklick auf den Homebutton), so muss man das Display nicht mal erst entsperren und hat die Kamera für eine spontane Situation direkt zur Hand – klasse! Supercoole Geschichte auch die Auslösemöglichkeiten! Ich kann den Fotoauslöser nun betätigen, indem ich z.B. „Bitte lächeln“ sage. Somit gibt es ganz neue Möglichkeiten für Selbstauslöser, Gruppenaufnahmen und Selfies, gerade wenn mal kein Fotograf zur Hand ist und alle mit aufs Bild möchten.

Ich hatte von diversen Testern gehört, die die Scharfstellung der Frontkamera kritisierten. Das kann ich eigentlich nicht bestätigen, ich finde das klappt befriedigend.

Zudem gibt die Kamera schon tolle Bearbeitungsmöglickeiten vor, die diverse Bildbearbeitungs-Apps erst einmal überflüssig machen. Da ich ständig mit der Kamera unterwegs ist und am liebsten mein ganzes Leben mit Fotos und Videos dokumentiere, ist das natürlich super für mich! Was mich auch direkt zum nächsten Punkt bringt:

Die Performance: 

Das A5 ist schnell, flüssig und läuft ohne Probleme. Ob ich tausend Apps gleichzeitig geöffnet habe (hier übertreibe ich nur leicht), dabei Musik spiele und vielleicht gleichzeitig noch Fotos bearbeite oder zwischenzeitlich der Welt im Social Media über mein Leben referiere: das Smartphone begleitet mich ohne Ruckeln, macht alles mit und bringt Freude. Am meisten ist mir das bei zwei Apps aufgefallen, nämlich zum einen bei Snapchat. Mit meinem alten Handy war das wirklich eine Tortur! Ruckeln, ständige Abstürze, Video und Ton nicht parallell, Filter eigentlich kaum möglich… das alles stellt nun kein Problem mehr dar! Es läuft einwandfrei und macht durch die gute Kamera auch noch tolle qualitativ sehr gute Videos von mir und meiner Umgebung. So macht das Snappen endlich Spaß (zum Leidwesen meiner Follower, hihi).

Zudem ertappe ich mich dabei, auf einmal Spaß an Pokémon zu haben. Denn die App funktioniert auf einmal auch einwandfrei und in Echtzeit. Wo nehme ich denn nun die ganze Freizeit her, die mir das A5 nun bietet und ermöglicht?

Ihr seht schon, ich bin restlos begeistert! Und meine anfängliche Unsicherheit, ob ich das Handy behalten oder doch wieder zurückschicken soll, hat sich völlig in Luft aufgelöst! Natürlich behalte ich es, das gebe ich nicht mehr her! Mich hat es überzeugt!

Übersicht:

Minuspunkte:

• Verbauter Akku

• Fehlende Benachrichtigungs-LED

• Nur 3 Fingerabdrücke speicherbar

Pluspunkte:

• Lange Akku-Laufzeit

• Schickes Design

• Tolle Kamera-Gadgets, wie der Selbstauslöser durch Aussprache

Damit ich noch lange Freude an meinem neuen Liebling habe, nähte ich mir direkt auch eine Handytasche, die zusätzlich noch Platz für meinen Verdampfer oder anderes bietet.

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Kostenloses Schnittmuster von Mavibri gibt es hier: Handytasche „Verwählt“

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