Bücherliste Januar

Neues Jahr, neues Glück! Auch 2017 möchte ich die Tradition fortführen, die Bücher vorzustellen, die ich im vergangenen Monat gelesen habe.

 

Lina Labert – Beziehungsstatus: Kompliziert!

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Inhalt:

Ein Buch mit Roadmovie- und Kultcharakter: Nicht nur die „Generation Golf“ hat mit der lustigen Zeitreise in die Neunziger Ihren Spaß. Auch junge Leute der „Generation Smartphone“ werden die schräge Situationskomik lieben. Außerdem werden sie endlich erfahren, wie die Menschheit es damals geschafft hat, ohne Smartphone zu überleben…
Die Story: Wie eine Billardkugel flitzt Julie (21) durch ein ziemlich chaotisches Leben, hin- und hergerissen zwischen ihrem unbeschreiblichen Lebensgefährten „Diddel“, seinem besten Freund, den von Julie verhassten René Krieger und anderen Männern, die sich nach kurzer Zeit entweder als Windbeutel oder als unerreichbar erweisen. Da helfen nur gute Freundinnen, die mit ebenso großen Flaschen ihr Leben vergeuden, sowie Unmengen von Sekt und glibbrigen Weingummitieren…
Nach wahren Begebenheiten. Ein lebenslustiger und heiterer Roman (nicht nur) für Retro-Fans.

Mein Eindruck:

Es tut mir furchtbar leid, aber das Buch war nicht das Richtige für mich, Von den Protagonisten und deren Beziehungen untereinander war ich eher genervt, deren Verhalten fand ich ziemlich überzogen und nervig und an sich gefiel mir erst das Nachwort so richtig gut. Da habe ich auch gelacht, denn wenn ich während des Buches noch dachte, dass es doch gar nicht so typisch 90er sei, lag es wohl eher daran, dass für mich vieles noch so selbstverständlich war.

Antjeca Jando – Die Chroniken der Windträume

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Inhalt:

Früher einmal glaubte man, wenn jemand stirbt, dass der Wind seine Seele in das Reich der Toten begleitet. Aber manchmal, nur manchmal bringt der Wind die Seele zurück, um geliebten Menschen noch einmal nahe zu sein und um ihnen in ihren größten Ängsten und Nöten beizustehen, um sie an ihre Träume zu erinnern.
Tom und sein Sohn Jan stehen in unterschiedlichen Jahrzehnten am Scheideweg ihres Lebens. Der Verlust eines geliebten Menschen hat ihnen ihre Träume und Hoffnung genommen. Die Begegnung mit dem Herrn der Winde an ihrem Zufluchtsort am Meer zeigt ihnen Wege auf, ja sagen zu lernen zu ihren Träumen, aber auch ja zu Liebe und Schmerz. Doch müssen sie erst einmal lernen, dass selbst das Abschied nehmen, der Beginn einer neuen fantastischen Reise sein kann. Eine Reise voller Trauer, Hoffnung und Liebe und über die magische Entstehung von Sternschnuppen.

Mein Eindruck:

Das Buch lässt sich toll lesen, zum einen ist es in einem sehr schönen Stil geschrieben, zum anderen ist der Inhalt einfach herzerweichend schön. Das an sich dünne Buch strotzt nur so vor Lebensweisheiten, die alle so wahr sind und das Dasein wirklich lebenswert machen. Ein wunderschönes Märchen, über das man noch lange nachdenken und welches man sich auch immer wieder zur Hand nehmen kann.

 

Christiane Schünemann – Die Frau im Eismantel

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Inhalt:

An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark.

Mein Eindruck:

Herrje was für ein wundervolles Buch inklusive Ende und allem drum und dran. Ich bin ganz verliebt! Für Poesieliebhaber,Träumer und Romantiker. Hach! Die einzelnen Kapitel sind so zart und zerbrechlich und dennoch voller Hintergrund und wundervoller, versteckter Schönheit. Die Story ist vielleicht ein bisschen weit her geholt, aber dennoch mitten aus dem Leben und einfach wunderschön. Ich bin schier begeistert!

Gisa Klönne – Die Toten, die Dich suchen

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Inhalt:

Keine Toten mehr. Mit dieser Hoffnung übernimmt die einstige Mordermittlerin Judith Krieger die Leitung der Kölner Vermisstenfahndung. Doch gleich der erste Tag führt sie in einen fensterlosen Keller. Hier ist ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten worden und qualvoll verdurstet. Geht es um Gold, Drogen oder etwas ganz anderes? Die junge Kommissarin Dinah Makowski bricht am Tatort zusammen und weigert sich, mit Judith zu kooperieren. Auch auf ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht zählen. Judith selbst kennt Kolumbien von einer Auszeit, die sie dort verbracht hat. Aber um aus ihren Erfahrungen schöpfen zu können, muss sie sich einer Wahrheit stellen, die sie lange nicht sehen wollte. Die Ermittlungen führen zu einer zweiten Vermissten und an die Grenzen der Legalität. Schritt für Schritt enthüllen Judith und ihr neues Team eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht.

Mein Eindruck:

Für mich war das der erste Fall von Judith Krieger, hatte bisher noch keine Bücher der Reihe gelesen. Das Buch war nicht schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, da es sich zu sehr in den Charakteren der Ermittler verliert. Dafür bleibt die Ermittlungsarbeit ein wenig auf der Strecke. Zudem ist die Thematik, die hinter dem Verbrechen steht nicht wirklich mein Thema.

Jean-Christophe Grangé – Purpurne Rache

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Inhalt:

Grégoire Morvan, graue Eminenz des französischen Innenministeriums, war in den Siebzigerjahren mit lukrativen Geschäften im Kongo erfolgreich. Und er hat dort den berüchtigten Killer Homme-Clou gefasst, der seinerzeit einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordet hat. Als an einer bretonischen Militärschule ein Toter gefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus operandi des Homme-Clou ähnelt, und Morvans Familie akut bedroht wird, muss er sich mit allen Mitteln den Schatten einer Vergangenheit stellen, die niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten …

Mein Eindruck:

Ein krasses Buch, in jeder Hinsicht. Durch das Volumen des Buches, hat der Leser Zeit, jeden Charakter und seine Hintergrundgeschichten im Detail kennenzulernen. Hier bleibt nichts an der Oberfläche, eher wird viel beleuchtet, was für die Geschichte nicht unbedingt nur relevant ist. Ich mag diese Genauigkeit aber. Das Buch ist trotz seines Umfanges sehr spannend und hat keine großen Phasen, die mich langweilen. Dass ich das Buch schon über 100 Seiten vorm dem Finale nicht mehr aus der Hand legen konnte, spricht für sich. Die Ideen und Grausamkeiten des Autors suchen seinesgleichen. Ich hatte großen Lesespaß, jedoch bleibt mir der Autor ein paar Antworten schuldig. Das kann ich nur verzeihen, sollte es einmal eine Fortsetzung geben. Das ist mein einziger Minuspunkt.

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