Bücherliste September

Ein wirklich schwacher Lesemonat von mir – nach langer Krankheitsphase aber auch der erste, in dem ich wieder voll gearbeitet habe. Eventuell steht dies im Zusammenhang.

 

Ann Baiano – Sizilianische Rache

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Inhalt:

An einem heißen Sommermorgen in Palermo reißt ein Anruf den Journalisten Luca Santangelo aus dem Schlaf. Panisch bittet ihn sein Sohn Diego, sofort an die Westküste Siziliens zu kommen. Während eines nächtlichen Ausflugs mit seiner Freundin auf die unbewohnte Insel Mozia wurde Diego in den antiken Ruinen Zeuge eines Raubzugs – und entdeckte die Leiche eines jungen Mannes. Ganz schnell wird Diego zum Hauptverdächtigen. Um seinen Sohn vor dem Gefängnis zu bewahren, beginnt Luca den wahren Täter zu suchen. Und verstrickt sich tief in eine generationsübergreifende Geschichte um Betrug, Rache und eine blutige Tradition Siziliens …

Mein Eindruck:

Man kommt gut in dieses Buch rein. Die ersten Kapitel sind flott gelesen, das Thema gefällt. Man merkt schnell, dass es sich nicht um einen klassischen Krimi handelt, in dem der Protagonist ein Kommissar ist oder ähnliches. Mir gefällt die historische Verknüpfung, die zum einen durch Rückblenden und zum anderen durch Personen des Buches erzählt wird, das verspricht Spannung Übersinnliches? Mystisches? Einfache Erklärung? Anfangs weiß man noch nicht, wohin die Reise geht. Das Buch nimmt mit jedem Kapitel an Fahrt auf. Die Zeitsprünge werden geheimnisvoller und sowohl bei Gegenwart als auch Vergangenheit bekommt man das Gefühl, dass da etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Mir gefallen die gezeigten Charaktere, wie der von Luca, der voller Temperament steckt und sich auch nicht zügeln kann – eben so, wie man sich einen waschechten Italiener vorstellt. Dazu im Kontrast seine Freundin Ada, die scheinbar im Hintergrund agiert, aber ganz wichtig bei der Suche nach der Wahrheit und auch als Gegenpol für Luca ist. Im zweiten Teil hat das Buch mich so gepackt, dass ich es bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Spannung knisterte! Das Ende kam doch recht überraschend. Sämtliche Handlungsfäden finden hier zusammen und werden aufgelöst. Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen sich. Die Charaktere bleiben ihren Rollen treu und führen so zu einem befriedigendem Ende. Ich mag den großen Erzählbogen in die Vergangenheit, der irgendwann mit der Gegenwart kollidiert. Jedoch muss ich sagen, dass ich zwischen „Hä? Check ich nicht!“ und „Ahhh, ich glaub gleich macht es Klick!“ schwanke, wenn es um die diese Verknüpfungen ging. Ich habe das Gefühl, ich müsse mir eine Mindmap malen um alles richtig zu erfassen.

 

Paige Toon – Lucy in the Sky

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Inhalt:

Noch bis eben war sich Lucy sicher, glücklich zu sein. Zusammen mit James, einem smarten Anwalt, wohnt sie in einer chicen, kleinen Wohnung in London und hat einen glamourösen Job in einer PR-Agentur. Also keinen Grund, warum die Hochzeit ihrer besten Freundin Molly in Australien und ein zweiwöchiger Urlaub ihr Leben in Frage stellen sollte. Doch kurz bevor das Flugzeug startet, bekommt Lucy eine SMS von James’ Handy. Bevor sie ihr Telefon ausschalten muss, wirft sie schnell noch einen Blick auf die Nachricht …

Mein Eindruck:

Typisches, leider vorhersehbares, einfaches Mädchen-Buch, welches sich aber gut lesen lässt. Die Story ist einfach und schon oft da gewesen, die Protagonistin für mich ein wenig zu naiv und einfach, obwohl sie eigentlich ein Umfeld besitzt, welches sie zu einer stärkeren Persönlichkeit machen könnte. Ich mag es nicht, wenn sofort von Liebe geredet wird, mir ist alles zu vorhersehbar und nach Schema F. Es war eine nette Geschichte, mehr aber auch nicht.

 

 

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