Es sind nicht die Chips…

Eine laue Frühlingsnacht. Es duftet nach Grillfleisch, eine Terasse ist festlich geschmückt und mit hübsch gesetzten Leuchtmitteln illuminiert. Die Partygäste lechzen spürbar nach dem nahenden Sommer und freuen sich über den kleinen Vorgeschmack. Der Hausherr verspricht Live-Musik, auf die sich alle freuen können. Er hat nicht zu viel verheißen. Nachdem die Bäuche gefüllt und in jeder Hand ein Getränk zu finden war, formierten sich drei Musiker um zwei Gitarren und ein Cajon. Was dann folgt, übertrifft die angefütterten Erwartungen der Anwesenden. Eine wundervolle Stimme ertönt und bezaubert mit ihrer Unvergleichbarkeit. Weitere Lieder folgen, die Sänger wechseln. Es werden bekannte, als auch unbekannte eigene Songs performt. Die Drei haben nichts geplant und funktionieren dennoch in einer perfekten Symbiose. Wie durch Zauberhand wird Gesang begleitet, eine passende Bridge eingebaut und zur gleichen Zeit mit dem Kunstwerk gestoppt. Es hat etwas Magisches, was auch die Zuhörer spüren. In diesem Moment, auf dieser schönen Terrasse an dem lauen Frühlingsabend passt einfach alles. Diese musikalische Blase hüllt alles in ein glückliches, zufriedenes Lächeln. Wie kann es Mord und Krieg geben, wenn einzelne Akkorde so unterschiedliche Menschen märchenhaft zusammenbringen, gebündelt in einer Hand voll Tönen und Worten?

Es sind nicht die Chips, nach denen ich süchtig bin und von denen ich nie loskommen werde. Es ist definitiv die Musik!

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