Mein erstes Projekt: Die Damenhose „Lässig“

Passend zur Nähmaschine gab es von meiner Mutter ein Stück „Weihnachtsstoff“. Ich müsse ja testen, Funktionen kennenlernen und ein bisschen üben. Zugegebenermaßen wurde mir das sehr rasch viel zu langweilig. Nachdem ich dann sämtliche kaputte Nähte des Kleiderschrankes korrigiert hatte, wollte ich etwas Richtiges starten. Etwas, wovon ich auch etwas habe. Da ich schon immer der Meinung war „Geht nicht – gibt´s nicht“ habe ich mich als erstes Nähprojekt an die Damenhose „Lässig“ von leni pepunkt gewagt. So hatte ich etwas für mich selbst, was ich zuhause anziehen konnte, wo es auch nicht störte, wenn es nicht so toll wird.510bd634.m-600x600.jpg

Ich sammelte schon über lange Zeit Schnittmuster, für den Fall, dass ich endlich irgendwann eine Nähmaschine mein eigen nennen würde. Also konnte ich direkt starten. Direkt war klar, dass der Teil des Schnittmusterzusammenklebens, sowie -Übertragens nicht der Teil wird, der mir am meisten Spaß bringt. Als ich das aber hinter mich gebracht hatte (ich übertrage die gewünschte Größe auf Backpapier und schneide dieses dann aus, damit das SM erhalten bleibt), konnte es endlich losgehen.

Und ich war mehr als erstaunt! Da wurde tatsächlich ein Kleidungsstück geboren, von meinen Händen geschaffen! Aufgeregt hüpfte ich umher, als ich mein erstes Bündchen genäht hatte. Schritt für Schritt hangelte ich mich an der Nähanleitung entlang und konnte final eine tolle Hose mein eigen nennen! Und die war gar nicht mal so schlecht geworden. Der beste Fehler schlich sich beim Bauchbündchen ein, welches ich erst einmal komplett zunähte. Ist natürlich schlecht um nachher noch hineinsteigen zu können. So habe ich auch gleich Bekanntschaft mit dem Nahtauftrenner machen können. Auch dieser wird nicht mein bester Freund werden. Zudem bin ich mit 1,75 m etwas größer geraten und würde die Hose ein zweites Mal etwas länger nähen. Alles in allem war ich jedoch furchtbar stolz, trage diese Hose die meiste Zeit meiner Freizeit und bin immer traurig, wenn sie in die Wäsche muss. Ich habe sie sogar schon in der Öffentlichkeit zum Einkaufen und Besuch der Familie ausgeführt. Ein wirklich euphorisches, tolles Gefühl!

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