No. 27 | 365 Wunschgedanken

„Wer in sich geht, kann mehr aus sich herausholen.“

Ich liege im Bett. In meinem Bett. Ganz flach auf dem Rücken, eins mit der Matratze, die sich an meinen Körper schmiegt. Ich bin regungslos. Ich habe die Augen geschlossen. Die Arme sind neben meinem Körper abgelegt. Ich fühle mich unwirklich an. Mein Herz rast so schnell, dass meine Gedanken kaum hinterher kommen. Ich versuche einzuschlafen, doch mein Puls erschwert das Vorhaben. Ich fühle mich, als ob ich aus meinem Körper austrete und über meinem Kopf in einer elliptischen Umlaufbahn rasend schnell umherkreise. Mir wird ganz schwindelig. Ich kann die Situation nicht greifen. Bin wie weggetreten. Und immer weiter dieses Herzrasen. Begleitet von einem unangenehmen Kribbeln, welches sich bis in die Fingerspitzen ausdehnt.
Irgendwann hat mein Körper Mitleid und lässt mich in einen tiefen Schlaf fallen, aus dem ich lange brauche, wieder aufzuwachen. Der Kreislauf möchte nicht mit aufstehen, ans Licht muss ich mich langsam wieder gewöhnen. Die Phase dauert viele Minuten.

Spätestens jetzt erinnere ich mich wieder daran, dass gesund werden ein anstrengender Prozess ist. Ein Prozess, den man zulassen muss. Der seine Zeit dauert, dich aber voran bringt. Der Körper wird nicht nebenbei gesund, er brauch Kraft dazu, Zeit und Ruhe. Innerlich, wie äußerlich.

Ich versuche mein Bestes und werde gestärkt daraus

hervor gehen.

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2 Kommentare zu „No. 27 | 365 Wunschgedanken

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