Guten Morgähn!

Diese Tage, die eigentlich noch mitten in der Nacht beginnen.
Du hast das Gefühl, dass Du gerade erst ins Reich derTräume hineingeglitten bist, schon ertönt der Wecker. Noch mit geschlossenen Augen und ins Kissen gedrücktem Gesicht denkst knurrend „Wie bitte, das kann doch nicht sein!“ Im Kopf drohen die letzten Fetzen des Traums davon zu fliehen. Nein! Das darfst Du nicht zulassen. Wofür wurde die Snooze-Taste denn erfunden?
Also schnell mit halbgeöffnetem Auge den Wecker erneut in einen Fünf-Minuten-Schlaf schicken und den laufenden Traum ordentlich abarbeiten. Doch was ist das? Da klingelt er doch schon wieder, das freche Ding! Diese Szene wiederholt sich gerne mehrere Male, bis Du der bitteren Realität ins Auge sehen musst und gerädert aufstehst. Es ist jedoch mehr ein Fallen, denn ein Aufstehen und auch die errischend anmutende Dusche mag Dich nicht so wirklich in den Tag geleiten.
Wie ein ferngesteuerter Zombie laufen die typischen morgendlichen Rituale automatisiert ab, bis du dich an Deinem Schreibtisch wiederfindest. Das darf doch alles nicht wahr sein oder? Wo ist die Nacht hin? Vermutlich bist Du nach dem Einschlafen schalfwandelnd durch die Nacht gewandert, hast ein Haus gebaut und bist einen Halbmarathon gelaufen. Sehr gut, dann war das ja immerhin genug Bewegung für heute, sinnierst Du, als Du die Kaffeetasse an Deine Lippen führst und das braune, flüssige Gold Deine Lippen berührt.

Jetzt wird alles gut!

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