Erste Schritte mit dem Samsung Galaxy S2

Ich bin überwätigt. Und zwar wirklich. Überwältigt hört sich einfach besser an als überfordert 😉 Und würde es auch nicht genau treffen. Denn prinzipiell komme ich zurecht, mich erschlagen im ersten Moment nur die vielen Möglichkeiten, die einem das Smartphone bietet. Also erstmal mit dem GoogleKonto synchronisiert, mich ins heimische Wlan-Netz eingewählt und ganz strukturiert sämtliche Einstellungen von A nach B durchgeschaut. Leider hatte ich nicht allzu lange Zeit, mich mit dem Phone zu beschäftigen, was ich aber in den nächsten, noch verbleibenden Tagen ausgiebig nachholen werde.

Was ist mir als erstes aufgefallen?
Also, bevor ich das Gerät überhaupt ausgepackt habe, fand ich die Umverpackung schon einmal sehr ansprechend, sieht edel aus und steigert die Vorfreude auf den Inhalt, außerdem endlich mal ein logische und gut angepasste Verpackungsgröße!
Dann die erste Hürde:

Der Akkudeckel
Schon mehrfach gehört, nun selbst in der Hand, das Ding ist ein wenig… nunja, man hat ein wenig Angst es anzufassen und vor allen Dingen wieder zuzudrücken 😉 Mit ein wenig Mut hat das ganze aber gut funktioniert. Positiv finde ich die strukturierte Oberfläche, da ich diese Fettfingertatschen bei Touch-Displays schon nicht leiden kann, da ist es schön, wenn wenigstens die Rückseite des Smartphones “ordentlich” ausschaut! Toll finde ich das Ladegerät, ok, das ist irgendwo eine Nebensache, aber es ist schön klein und handlich, was gerade bei einem Smartphone keine schlechte Eigenschaft ist, da man das Handy doch desöfteren Laden muss und dann gern das Ladekabel mit sich führt. (Über die Akkulaufzeit werde ich später berichten, ein wenig verfrüht am ersten Nutzungstag ;-))
Insgesamt finde ich das Samsung fast ein wenig zu leicht, obwohl es nicht schlecht in der Hand liegt. Es ist schon ziemlich groß, für die Hosentasche finde ich es eher ungeeignet, aber in einer Handtasche verbraucht es durch die wirklich schlanke Silhouette kaum Platz. Zur Bedienung benötige ich aber beide Hände, Ein-Hand-Bedienung finde ich schwierig. Erster Aha-Effekt dann bei:

Swype
Wie genial ist das denn? Schön gemacht, finde ich, dass man mit dem Phone einen Lehrgang durchlaufen kann, der einem die Swype-Tastatur näher bringt. Ich dachte zwar nachher noch: Das stell ich eh wieder um, das klappt nie! Wurde aber eines besseren belehrt. Wie durch Zauberhand funktioniert das wirklich wahnsinnig gut und unheimlich schnell! Ich bin begeistert und frage mich, wie das so gut funktioniert. Auf jeden Fall werde ich nicht mehr zurück auf die andere Tastatur schalten, Swype hat mich vollends überzeugt! Dann noch so eine Art der Texteingabe:

Sprachbefehl
Auch hier war ich sehr skeptisch, bis ich dem Galaxy meine erste Textnachricht diktiert habe und siehe da: wieder stand ich mit offenem Mund da, weil es einwandfrei funktionierte. Groß- und Kleinschreibung passt zwar nicht hundertprozentig, aber das sollte kaum jemanden stören. Diese Funktion muss ich unbedingt noch genauer unter die Lupe nehmen, aber hat mich im ersten Step schon wirklich überrascht und überzeugt! Gut, also Inspizierung des

Homescreen
Tolle Idee, hier gibt es ja nun wirklich kaum eine Einschränkung zur Individualisierung! Man muss wirklich aufpassen, dass man vor lauter Umherziehen und Umsortieren nicht doch wieder alles unübersichtlich gestaltet. Schade finde ich, dass die Größe der abgelegten Apps und Widgets nicht angepasst werden kann und jedes seine festgelegte Größe besitzt, aber auch kein wirkliches Manko. Besonders positiv ist mir das Bilderwidget aufgefallen, womit man ein bestimmtes Lieblingsfoto auf den Homescreen legen kann. Eine schöne Alternative zur kompletten Hintergrundanpassung. Aber auch hier war ich über den Komfort der Möglichkeiten überrascht. Man kann nicht nur verschiedene Motive als Hintergrund auswählen, sondern sogar noch den gewünschten, individuellen Bildausschnitt des Fotos als Hintergrund festlegen. Wie stark ist das denn? Auch die Live-Hintergründe finde ich super, werde sie aber nicht nutzen, da mir das zu viel auf den Akku geht. Natürlich lassen sich auch eigens geschossene Bilder als Hintergrund auswählen. Dazu muss man natürlich erstmal die Kamera testen. Das werde ich später ausgiebig nachholen. Auf den ersten, schnellen Blick scheint sie aber wirklich beeindruckend zu sein. Allein die verschi edenen Einstellungen, die unternommen werden können, erinnern doch schon an eine digitale Kompaktkamera. Achja, eine Sache finde ich noch doof, wenn ich auf dem letzten Homescreen angelangt bin, kann ich durch weiteres “Wischen” nicht direkt wieder zum ersten gelangen, wäre ein Verbesserungsvorschlag meinerseits.
Gut, mit was habe ich mich also noch am ersten Abend beschäftigt? Na klar

Apps
Für mich als absoluter Neuling in diesem Gebiet eröffnet sich hier natürlich ein Fass ohne Boden. Unendliche Weiten an Möglickeiten, nützlicher, spielerischer oder einfach nur zeitvertreibender Art. Ich hätte außerdem nie erwartet, dass es so Unmengen an kostenlosen Apps gibt, die dazu noch wirklich funktionell sind. Hier hat mir auch wirklich der trnd-interne-Blog über Apps weitergeholfen um mal Anhaltspunkte für gute Apps zu finden. Bereits geladen und getestet z.B. Barcoo, wirklich erstaunlich, ein kurzer Scan, sofort detaillierte Artikelinformationen über Kalorien, Preis, nächste Einkaufsmöglichkeit in der Nähe, Abbildung, Meinungen… wahnsinn! Ebenso imponiert hat mich Shazam. Mal kurz ans Radio gehalten und doch tatsächlicgh sofort den Song inklusive Interpret erkannt, mit direkter Möglichkeit zum Download. Wirklich stark. Meine Mutter meinte nach Vorführung dieser Dinge nur noch “Geh mir weg mit dem Teufelsgerät” 😉 Ja, irgendwie schon wahnsinn, was heutzutage so alles möglich ist. Habe mir auch noch andere diverse Dinge geladen, auf die werde ich aber nun nicht im ersten Step eingehen. Dopbox, icq, skype alles tolle Dinge 😉 Natürlich habe ich auch mal die 4 Hubs angeschaut:

Hubs
Nur mal kurz inspiziert, dennoch werde ich von diesen Hubs wohl nur die Games-Hub nutzen. Sind schon nette Gimmicks, aber- mir persönlich zu speziell, da alle Dienste an ausgewählte Shops gebunden sind. Auch der Social Hub wird durch die facebook-App eigentlich überflüssig (zumindest für mich, da dies meine bevorzugt genutzte Seite ist). Habe dann natürlich auch noch folgendes getestet:

Das Internet
Bin auch gleich mal Surfen gegangen. Homepages sind gut lesbar, das Surfen komfortabel möglich. Habe nur kurz reingeschaut, aber ich denke das passt soweit. Dazu auch später mit Sicherheit Näheres.

GPS
Auch hiervon bin ich schwer begeistert, meine Ortung hat bis auf ein paar Meter perfekt gepasst (1 Hausnummer). Sofort fallen mir tolle Dinge ein, die sich hiermit realisieren lassen, geocaching, facebook-orte, googlemaps, navigation, sportrouten aufzeichnen usw. Muss alles noch getestet werden, freue mich aber schon darauf!

Das war mein “kurzer” erster Einblick in meine Welt mit dem Samsung Galaxy S2, für die ersten 3 Stunden mit dem Smartphone kein schlechter Schnitt. Bin gespannt, was die nächsten 2 Wochen bringen werden und ob meine Begeisterung weiterhin wächst. Melde mich zeitnah wieder!

 

Nachtrag:

Auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen: NEIN, meine Mama ist NICHT rückständig 😉 Aber wo sie Recht hat: Bei dem Galaxy kann man schon von einem „Teufelsding“ sprechen…

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Ein Kommentar zu „Erste Schritte mit dem Samsung Galaxy S2

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