Produkttest Samsung Galaxy A5 (2017)

Was habe ich gezittert, als Die Insider  zu einer neuen Kampagne aufriefen und zwar dazu, die neue Samsung Galaxy Serie A zu testen. Ich war Feuer und Flamme dabei zu sein, weil es zeitlich einfach perfekt passte. Ich besaß bis dato ein Samsung Galaxy S5 Mini, welches aber nach 3 Jahren so langsam aber sicher einmal zu ersetzen war. Im Dschungel der unterschiedlichen Handyangebote konnte ich ich aber noch kein Smartphone finden, welches ich mir als nächstes zulegen wollte. Zu breit ist das Angebot gefächert, zu marginal die Unterschiede zwischen den Modellen. Da kam mir dieser Produkttest direkt recht, da er mir meine Entscheidung abnahm.

Ein Samsung Galaxy sollte es ohnehin wieder werden, war ich doch bereits ab dem Galaxy S2 voll und ganz von der Produktlinie überzeugt und wurde auch mit meinem Galaxy S5 Mini nie enttäuscht. Nun lag also das neue A5 vor mir, da ich tatsächlich das Glück besaß, für die Kampagne ausgewählt worden zu sein.

Ein kleines Video zu meinem persönlichen Unboxing-Moment findet ihr hier:

Instagram bzw. Youtube

Nun denn, ich denke man erkennt, dass ich von Anfang an total begeistert war, das ging direkt mit dem Erscheinungsbild des A5 los:

Das Aussehen:

Ich gebe zu, ich war ein wenig skeptisch, ob mich die Größe des A5 überzeugen könnte. Ich habe es eigentlich genossen, ein kleineres Handy zu besitzen, da mir dies für unterwegs einfach praktischer erschien. Ich muss jedoch sagen, dass ich mich wirklich schnell an die Größe gewöhnt habe. Ich kann das Handy immer noch mit einer Hand halten, tippen ist ein wenig schwerer geworden, hierfür gibt es aber die Funktion eines verkleinerten Bildschirms, was wirklich eine schöne Idee ist, die ich bisher aber noch nicht genutzt habe. Ich glaube mir ist das Umstellen zu umständlich, ein Button direkt bei der Tastatur zum ein- und ausschalten fände ich praktisch.

Die Überraschung der Farbe des Handys war für mich auch gelungen. Man wusste nicht genau, ob man seine Wunschfarbe erhält und ich hatte zudem irgendwie vergessen, was ich mir gewünscht hatte. So starrte ich also beim Anheben des Deckels auf ein wunderschön goldenes A5. Ich finde es macht richtig was her, mit seiner Glas- und Metall-Optik, liegt super in der Hand und muss sich wirklich nicht verstecken.

Ich muss sagen, so ein Smartphone stellt für mich schon ein kleines mobiles Büro dar. Ich spiele daran, ich verwalte eine Menge daten, ich sammle Ideen, ich nutze intensivst sämtliche soziale Netzwerke und liebe es zu filmen und zu fotografieren und das am besten alles gleichzeitig. Ich habe das A5 also wirklich auf Biegen und Brechen genutzt. Vergleichen kann ich es hier immer nur mit meinem Vorgänger, dem Galaxy S5 Mini. Und vorweg: den Vergleich brauche ich kaum nennen, denn das A5 ist der Hammer!

Die ersten Schritte:

Der Akku:

Was tat ich also nach dem Auspacken meiner neuen Errungenschaft? Ich habe meine Sim-Karte und meine externe Speicherkarte versenkt. Hier wurde mir der erste Nachteil bewusst. Das Handy besitzt einen fest installierten Akku, der nicht mehr ausgetauscht werden kann. Das gefällt mir nicht so gut und genau das habe ich z.B. Apple immer vorgehalten. Schade, dass Samsung da nachzieht. Momentan stört das noch nicht, aber was wenn der Akku älter wird und nicht mehr gut hält? Dann hätte ich gerne ohne Einschicken einen neuen Akku „verbaut“. Hoffen wir, dass dies noch lange nicht der Fall sein wird, denn über die Akkuleistung freue ich mich momentan wie ein Schneekönig. Auch bei intensiver Nutzung kann ich sagen, dass ich das Handy erst nach anderthalb Tagen laden muss. Ein riesiger Unterschied zu meinem alten S5 Mini, welches nach drei Jahren auch gerne 2 Mal am Tag an den Strom wollte. Die Schnellladefunktion ist super, da kann man wirklich zugucken, wie der Akkustand steigt. Meine anfängliche Skepsis gegenüber des neuen USB-Anschlusses hat sich auch gebessert, schließlich kann man überall günstige Adapter für die alten Ladegeräte kaufen und muss mit der Zeit gehen, soll der neue Slot doch nach und nach in allen Bereichen den alten ersetzen.

Das Display:

Nachdem ich also Sim-Karte und Speicherkarte versenkt hatte, was nun mit einem extra Werkzeug zu bewerkstelligen ist, aber doch echt simpel geht, startete ich mein neues A5. Bereits der Startbildschirm rief ein begeistertes Wow aus mir hervor. Natürlich war das S5 Mini nichts im Gegensatz zum A5. Obwohl ich von diesem damals schon total angetan war, als ich nur das Display des S2 kannte. Es ist wirklich brillant, ich benötige nicht mal die Hälfte der Intensität der Beleuchtung, da ich sonst beinahe zu sehr geblendet wäre. Im Sommer ist das aber bestimmt sehr hilfreich. Bisher hatte ich jedenfalls immer einen guten, freien Blick.

Die Haptik:

Eventuell bilde ich mir das nur ein, aber ich habe das Gefühl, das Glas-Display lässt sich wundervoll anfassen. Ich mag wie es sich anfühlt, wenn ich dagegen klopfe. Auch sonst liegt das Smartphone mit  dem Metallrahmen gut in der Hand, da das aber so bleiben soll, habe ich es in einen Plastikschutzüberzug versenkt. Der trägt aber nicht weiter auf, sodass ich weiterhin ein tolles, schmales Handy in der Hand halte.

Die Installation:

Das neue Handy einzurichten war wirklich keine Kunst. Hier wird einem sogar ein Assistent zur Seite gestellt, der die vorhandenen Daten vom Google- oder Samsung-Konto wiederherstellt – so bist Du schleunigst auf dem bekannten Stand. Darüber kann ich aber nicht viel berichten, da ich das Handy manuell eingerichtet habe. Aber auch das war intuitiv und ging leicht von statten. (Lediglich bei der Wiederherstellung des Whatsapp-Nachrichten-Verlaufs musste ich kurz googlen). In diesem Zuge stolperte ich auch auf die wieder verfügbaren Themes, das kenne ich noch von ein paar Uralt-Handys von mir und da ich spielerisch veranlagt bin, habe ich das sehr begrüßt. Es stehen eine Menge kostenlose Themes zur Verfügung, die nicht nur Hintergrund und Sperrbildschirm, sondern auch die Optik der App-Symbole und der Einstellungen verändern. Ich habe mich dabei für einen etwas dunkleren Hintergrund entscheiden, da der Akku so nochmal ein Stück länger hält. Hübsche Spielerei!

Die Einstellungen:

Nachdem mein neues Smartphone also hübsch aussah, begab ich mich zu den Einstellungen und arbeitete mich durch jeden einzelnen Punkt durch. So mache ich das immer mit neuen Elektrogeräten, das erhöht die Spannung und nachher hat man mehr entdeckt als beim wilden Umherprobieren. Ich gehe nun nicht auf jede Einstellung im Allgemeinen ein, hebe aber die hervor, die für mich neu erschienen.

Da wäre zum ersten:

• Tonqualität und Effekte

Das war mir bei einem Handy bisher neu, hier kann ich die Bässe und Höhen verstellen, sowie verschiedene Vorauswahlen treffen (Konzertsaal, Surround…). Ich habe es bisher nicht benötigt, ist jedoch ein nettes Gimmick, wenn man viel Musik über das Handy hört.

• Blaufilter

Man hat es schön des Öfteren gehört und ignoriert es dennoch gekonnt: vor dem Schlafengehen Handy und Fernsehen vermeiden, da die blaue Strahlung kontraproduktiv für den Schlaf ist. Das hat mit dem A5 ein Ende, denn hier kann ich die blauen Strahlen einfach ausschalten, somit werden die Augen weniger belastet und an die gelblich anmutende Erscheinung des Displays hat man sich auch schnell gewöhnt (solange man nicht gerade Bilder bearbeiten möchte ;))

• Always On Display

Hiermit möchte Samsung wohl das fehlende LED-Licht am Smartphone entschuldigen. Auch im Standby-Modus werden je nach Einstellung Uhrzeit und Benachrichtigungen angezeigt, das ist ganz schick, ersetzt für mich aber das LED-Licht nicht komplett. Ich bin mir nicht sicher wie viel Akku diese Einstellung verbraucht, aber ich habe gern bereits in der Tasche gesehen, ob es Neuigkeiten gibt, ohne dass ich aufs komplette Display schauen musste. Hiermit also mein zweiter Minuspunkt.

• Spiele

Man kann extra für Spiele solche Einstellungen vornehmen, wie keine Benachrichtigungen während des Spiels aufploppen lassen usw. Habe ich persönlich nicht ausprobiert, da ich so viel nicht spiele, dass sich diese Einstellung rentiert.

• Smart-Aufnahme

Nehme ich einen Screenshot auf (das geht nun übrigens supercool mit einem Wisch der Handfläche über das Display), habe ich direkt im Anschluss die Möglichkeit, das Bild zu versenden, darauf herumzukritzeln, ihn zuzuschneiden usw. Finde ich klasse und habe ich schon oft benutzt. Man spart sich einfach den umständlichen Weg über die Galerie.

• Smart-Alert

Habe ich nicht genutzt, ist jedoch neu für mich, dass das Handy vibriert, sollte ich es in die Hand nehmen und Benachrichtigungen verpasst haben. Für mich eher ein Akku-Fresser, zumal ich Neuigkeiten ja auch auf andere Weise erkenne, wenn ich das Handy schon in der Hand halte.

• Gerätewartung

Gute Übersicht über Speicherverbrauch, damit gekoppelt Speicherplatz aufräumen, Akkuverbrauch überblicken und diesen direkt verbessern. Außerdem kann man unter verschiedenen Stromspar-Modi wählen, die direkt anzeigen, wie viele Stunden der Akku noch in welchem Modus halten würde. Hier sieht man auch, wie lange der Akku noch laden muss und sogar Statisiken über die Akkuverwendung seit der letzten Vollladung. Auch die Schnelligkeit des Handys kann hier über die RAM-Nutzung kontrolliert werden. Ich kannte ähnliche Wartungsmöglichkeiten bei anderen Smartphones, jedoch keine Vorinstallierte, die so ausführlich war.

• Fingerabdrücke

Das ist für mich ganz neu, mein Handy mittels Fingerabdruck zu entsperren. Und es klappt tastächlich erstaunlich gut. Man kann mehrere Finger auswählen, wobei die Anzahl auf drei beschränkt ist. Minuspunkt Nummer 3, ich hätte mir ein wenig mehr Finger-Speicherplätze gewünscht. (Kurz nachdem ich das A5 bekommen habe, wurde jedoch für mein S5 Mini eine Software-Aktualisiert ausgerollt, nach der die Fingerabdrücke nun auch auf diesem Smartphone funktionieren)

• Sicherer Ordner

Private Inhalte und Apps lassen sich sperren, um die Sicherheit der Daten zu erhöhen. Habe ich auch noch nicht genutzt, könnte man aber z.B. für Dinge wie Online-Banking überdenken.

• Eingabehilfen

Hier wurde auch an Seh- oder Hörgeschädigte gedacht, die sich das Smartphone nach Ihren Verlangen einrichten können. (Voice-Assistent, kontrastreichere Schriftarten, Vergrößerungsfenster, Blitzlicht-Benachrichtigung (Hierbei blinkt das Kameralicht bei Neueingang einer Benachrichtigung, also ein bisschen wie die bemängelte fehlende LED-Licht-Anzeige, leider aber nur beim Eingang der Nachricht), usw.

Zudem gibt es unter jedem Einstellungspunkt noch die Einblendung „Suchen Sie nach etwas anderem?“ und zudem  auch gleich ein Link-Vorschlag. Auch eine schöne Sache.

Das sind natürlich nicht alle Einstellungsmerkmale, sondern wie gesagt wirklich nur die, die mir neu erschienen.

Die Kamera:

16 MP für Vorder- und Rückkamera sind natürlich erstmal eine Hausnummer! Aber können sie auch wirklich halten, was man sich auf den ersten Blick davon verspricht? Um dies am besten zu verdeutlichen, hab eich einfach mal eine Gegenüberstellung der gleichen Motive, aber der unterschiedlichen Handys bei unterschiedlichen Licht- und Funktionsverhältnissen für euch vorbereitet:

Ohne Blitz, restliches Tageslicht:

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Mit Blitz, restliches Tageslicht:

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Mit Blitz, ohne Lichtquelle:

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Ohne Blitz, ohne Lichtquelle:

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Direkt ins Licht:

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Mit 4-fach Zoom:

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Allgemein bin ich mit der Kamera zufrieden. Ob sie jetzt in allen Bereichen besser ist, als die des S5 Minis weiß ich nicht, ich denke die Unterschiede zeigen sich beim Zoom und bei Bildern in schlechten Lichtverhältnissen. Ich bin ein Viel-Fotografierer und halte gerne mein ganzes Leben in Fotos fest. Für Schnappschüsse ist die Kamera auf alle Fälle geeignet. Ich mag, dass diese sich auch mit Shortcuts öffnen lässt (Doppelklick auf den Homebutton), so muss man das Display nicht mal erst entsperren und hat die Kamera für eine spontane Situation direkt zur Hand – klasse! Supercoole Geschichte auch die Auslösemöglichkeiten! Ich kann den Fotoauslöser nun betätigen, indem ich z.B. „Bitte lächeln“ sage. Somit gibt es ganz neue Möglichkeiten für Selbstauslöser, Gruppenaufnahmen und Selfies, gerade wenn mal kein Fotograf zur Hand ist und alle mit aufs Bild möchten.

Ich hatte von diversen Testern gehört, die die Scharfstellung der Frontkamera kritisierten. Das kann ich eigentlich nicht bestätigen, ich finde das klappt befriedigend.

Zudem gibt die Kamera schon tolle Bearbeitungsmöglickeiten vor, die diverse Bildbearbeitungs-Apps erst einmal überflüssig machen. Da ich ständig mit der Kamera unterwegs ist und am liebsten mein ganzes Leben mit Fotos und Videos dokumentiere, ist das natürlich super für mich! Was mich auch direkt zum nächsten Punkt bringt:

Die Performance: 

Das A5 ist schnell, flüssig und läuft ohne Probleme. Ob ich tausend Apps gleichzeitig geöffnet habe (hier übertreibe ich nur leicht), dabei Musik spiele und vielleicht gleichzeitig noch Fotos bearbeite oder zwischenzeitlich der Welt im Social Media über mein Leben referiere: das Smartphone begleitet mich ohne Ruckeln, macht alles mit und bringt Freude. Am meisten ist mir das bei zwei Apps aufgefallen, nämlich zum einen bei Snapchat. Mit meinem alten Handy war das wirklich eine Tortur! Ruckeln, ständige Abstürze, Video und Ton nicht parallell, Filter eigentlich kaum möglich… das alles stellt nun kein Problem mehr dar! Es läuft einwandfrei und macht durch die gute Kamera auch noch tolle qualitativ sehr gute Videos von mir und meiner Umgebung. So macht das Snappen endlich Spaß (zum Leidwesen meiner Follower, hihi).

Zudem ertappe ich mich dabei, auf einmal Spaß an Pokémon zu haben. Denn die App funktioniert auf einmal auch einwandfrei und in Echtzeit. Wo nehme ich denn nun die ganze Freizeit her, die mir das A5 nun bietet und ermöglicht?

Ihr seht schon, ich bin restlos begeistert! Und meine anfängliche Unsicherheit, ob ich das Handy behalten oder doch wieder zurückschicken soll, hat sich völlig in Luft aufgelöst! Natürlich behalte ich es, das gebe ich nicht mehr her! Mich hat es überzeugt!

Übersicht:

Minuspunkte:

• Verbauter Akku

• Fehlende Benachrichtigungs-LED

• Nur 3 Fingerabdrücke speicherbar

Pluspunkte:

• Lange Akku-Laufzeit

• Schickes Design

• Tolle Kamera-Gadgets, wie der Selbstauslöser durch Aussprache

Damit ich noch lange Freude an meinem neuen Liebling habe, nähte ich mir direkt auch eine Handytasche, die zusätzlich noch Platz für meinen Verdampfer oder anderes bietet.

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Kostenloses Schnittmuster von Mavibri gibt es hier: Handytasche „Verwählt“

Bücherliste Februar

Leider ein ganz schwacher Lesemonat. Vielleicht wollte ich das nicht wahrhaben und poste diesen Artikel jetzt erst mit 9 Tagen Verspätung. Oder schiebe ich es einfach mal darauf, dass der Februar ja so ein kurzer Monat war?

Doris Fürk – Liebe ist (k)ein Grund zu sterben

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Inhalt:

Stell dir vor, du bist das erste Mal verliebt. So richtig verliebt, mit Schmetterlingen im Bauch, Gefühls-Purzelbäumen und Herzschlagaussetzern.Und dann kommt deine Schwester, deine Zwillingsschwester wohlgemerkt, und raubt dir das Wichtigste in deinem Leben – deine erste große Liebe.

Mein Eindruck:

Nun gut, an sich hat die verliebte und blauäugige Lena ein wenig genervt mit ihrer Naivität und Fülle an Gefühlen. Andererseits war die Situation der ersten Verliebtheit jedoch so gut beschrieben, dass man sich wirklich an die eigene Teenagerphase zurück erinnerte und ja – man war damals einfach so nervig. Etwas überflüssig fand ich die Tagebuch-Passagen, ansonsten kein schlechtes Buch.

Madeleine Reiss – Mit meinem ganzen Leben

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Inhalt:

Rora kehrt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter in das idyllische Hastings zurück, um ihren Vater zu pflegen. Dort sieht sie Carl wieder, den ersten Mann, der ihr jemals etwas bedeutet hat. Ein schicksalhafter Tag vor vielen Jahren hat das junge Paar damals auseinandergerissen. Seitdem ist das einzige, was die beiden noch verbindet, ein grausames Geheimnis. An der Klippe in Hastings, an der Roras Leben eine dramatische Wende nahm, zeigt sich nun, ob es für sie beide noch einen Weg geben kann.

Mein Eindruck:

Ein Buch, was mir wirklich gefallen hat. Zum einen besonders deshalb, weil ich selbst eine solche starke und unbezwingbare Liebe erfahren durfte (die auch voller Hürden war) und dadurch komplett mit meinen Gefühlen in der Geschichte verwoben war. Zum anderen aber auch, weil das Buch immer ein bisschen geheimnisvoll blieb und man sich fragte, was hinter den Geschichten noch für eine Wahrheit schwebte. Die letzte offene Frage wurde auch erst zum Schluss geklärt, wodurch das Buch nicht an Spannung verlor (auch wenn es teilweise vorhersehbar war). Mit dem Ende bin ich zwar nicht so einverstanden, aber ich dachte mir bereits, dass es anders ausgehen würde, als ich es mir wünschte. Ein gutes Zeichen für das Buch waren auf jeden Fall die Tränen, zu denen es mich gebracht hat. Wirklich schön!

Wir machen Klar Schiff – Das Finale

Schon ein paar Tage lag das Päckchen von maritabw bei mir und wartete darauf, heute geöffnet zu werden. Die Liebe hat mir ein Täschchen aus Stoffresten genäht, welches sie mit Organza abgesteppt hat – herzlichen Dank! Und als wäre das nicht bereits genug, gab es oben drauf noch ein Wellness-Paket, ich habe mich wirklich sehr gefreut.

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Danke für diese schöne Aktion!!!20170228_185113.jpg

Ein letztes Helau

Nun ist also schon wieder Fastnachtsdienstag – wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Und bevor das Fastnachtsthema komplett durch ist, wollte ich euch noch mein diesjähriges Kostüm zeigen. Nach längerem Hin und her sollte es ein Krümelmonster werden. Das passende T-Shirt haben wir uns bestellt, der Rest ist selbstgemacht. Für den Rock sind eine Menge Meter Tüll draufgegangen, den ich aber direkt als Band gekauft hatte, so dass ich nur die Längen schneiden musste. Diese habe ich an ein breites Gummiband geknotet und einen einfachen Bleistiftrock drangenäht.

 

IMG-20170124-WA0007.jpgDer Stoff hierfür war ein Wahnsinns-Karstadt-Schnäppchen, der Meter unter drei Euro und dann auch noch Glitzer. So konnte ich ordentlich einkaufen und noch passende Stulpen und einen Loop-Schal für uns nähen.

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Und da die Hälfte des Karnvelas ja draußen stattfindet, habe ich noch einen Pulli mit Krümelmonsters Konterfei appliziert. Somit waren wir für alle Lebenslagen bestens gerüstet!

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Bücherliste Januar

Neues Jahr, neues Glück! Auch 2017 möchte ich die Tradition fortführen, die Bücher vorzustellen, die ich im vergangenen Monat gelesen habe.

 

Lina Labert – Beziehungsstatus: Kompliziert!

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Inhalt:

Ein Buch mit Roadmovie- und Kultcharakter: Nicht nur die „Generation Golf“ hat mit der lustigen Zeitreise in die Neunziger Ihren Spaß. Auch junge Leute der „Generation Smartphone“ werden die schräge Situationskomik lieben. Außerdem werden sie endlich erfahren, wie die Menschheit es damals geschafft hat, ohne Smartphone zu überleben…
Die Story: Wie eine Billardkugel flitzt Julie (21) durch ein ziemlich chaotisches Leben, hin- und hergerissen zwischen ihrem unbeschreiblichen Lebensgefährten „Diddel“, seinem besten Freund, den von Julie verhassten René Krieger und anderen Männern, die sich nach kurzer Zeit entweder als Windbeutel oder als unerreichbar erweisen. Da helfen nur gute Freundinnen, die mit ebenso großen Flaschen ihr Leben vergeuden, sowie Unmengen von Sekt und glibbrigen Weingummitieren…
Nach wahren Begebenheiten. Ein lebenslustiger und heiterer Roman (nicht nur) für Retro-Fans.

Mein Eindruck:

Es tut mir furchtbar leid, aber das Buch war nicht das Richtige für mich, Von den Protagonisten und deren Beziehungen untereinander war ich eher genervt, deren Verhalten fand ich ziemlich überzogen und nervig und an sich gefiel mir erst das Nachwort so richtig gut. Da habe ich auch gelacht, denn wenn ich während des Buches noch dachte, dass es doch gar nicht so typisch 90er sei, lag es wohl eher daran, dass für mich vieles noch so selbstverständlich war.

Antjeca Jando – Die Chroniken der Windträume

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Inhalt:

Früher einmal glaubte man, wenn jemand stirbt, dass der Wind seine Seele in das Reich der Toten begleitet. Aber manchmal, nur manchmal bringt der Wind die Seele zurück, um geliebten Menschen noch einmal nahe zu sein und um ihnen in ihren größten Ängsten und Nöten beizustehen, um sie an ihre Träume zu erinnern.
Tom und sein Sohn Jan stehen in unterschiedlichen Jahrzehnten am Scheideweg ihres Lebens. Der Verlust eines geliebten Menschen hat ihnen ihre Träume und Hoffnung genommen. Die Begegnung mit dem Herrn der Winde an ihrem Zufluchtsort am Meer zeigt ihnen Wege auf, ja sagen zu lernen zu ihren Träumen, aber auch ja zu Liebe und Schmerz. Doch müssen sie erst einmal lernen, dass selbst das Abschied nehmen, der Beginn einer neuen fantastischen Reise sein kann. Eine Reise voller Trauer, Hoffnung und Liebe und über die magische Entstehung von Sternschnuppen.

Mein Eindruck:

Das Buch lässt sich toll lesen, zum einen ist es in einem sehr schönen Stil geschrieben, zum anderen ist der Inhalt einfach herzerweichend schön. Das an sich dünne Buch strotzt nur so vor Lebensweisheiten, die alle so wahr sind und das Dasein wirklich lebenswert machen. Ein wunderschönes Märchen, über das man noch lange nachdenken und welches man sich auch immer wieder zur Hand nehmen kann.

 

Christiane Schünemann – Die Frau im Eismantel

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Inhalt:

An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark.

Mein Eindruck:

Herrje was für ein wundervolles Buch inklusive Ende und allem drum und dran. Ich bin ganz verliebt! Für Poesieliebhaber,Träumer und Romantiker. Hach! Die einzelnen Kapitel sind so zart und zerbrechlich und dennoch voller Hintergrund und wundervoller, versteckter Schönheit. Die Story ist vielleicht ein bisschen weit her geholt, aber dennoch mitten aus dem Leben und einfach wunderschön. Ich bin schier begeistert!

Gisa Klönne – Die Toten, die Dich suchen

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Inhalt:

Keine Toten mehr. Mit dieser Hoffnung übernimmt die einstige Mordermittlerin Judith Krieger die Leitung der Kölner Vermisstenfahndung. Doch gleich der erste Tag führt sie in einen fensterlosen Keller. Hier ist ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten worden und qualvoll verdurstet. Geht es um Gold, Drogen oder etwas ganz anderes? Die junge Kommissarin Dinah Makowski bricht am Tatort zusammen und weigert sich, mit Judith zu kooperieren. Auch auf ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht zählen. Judith selbst kennt Kolumbien von einer Auszeit, die sie dort verbracht hat. Aber um aus ihren Erfahrungen schöpfen zu können, muss sie sich einer Wahrheit stellen, die sie lange nicht sehen wollte. Die Ermittlungen führen zu einer zweiten Vermissten und an die Grenzen der Legalität. Schritt für Schritt enthüllen Judith und ihr neues Team eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht.

Mein Eindruck:

Für mich war das der erste Fall von Judith Krieger, hatte bisher noch keine Bücher der Reihe gelesen. Das Buch war nicht schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, da es sich zu sehr in den Charakteren der Ermittler verliert. Dafür bleibt die Ermittlungsarbeit ein wenig auf der Strecke. Zudem ist die Thematik, die hinter dem Verbrechen steht nicht wirklich mein Thema.

Jean-Christophe Grangé – Purpurne Rache

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Inhalt:

Grégoire Morvan, graue Eminenz des französischen Innenministeriums, war in den Siebzigerjahren mit lukrativen Geschäften im Kongo erfolgreich. Und er hat dort den berüchtigten Killer Homme-Clou gefasst, der seinerzeit einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordet hat. Als an einer bretonischen Militärschule ein Toter gefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus operandi des Homme-Clou ähnelt, und Morvans Familie akut bedroht wird, muss er sich mit allen Mitteln den Schatten einer Vergangenheit stellen, die niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten …

Mein Eindruck:

Ein krasses Buch, in jeder Hinsicht. Durch das Volumen des Buches, hat der Leser Zeit, jeden Charakter und seine Hintergrundgeschichten im Detail kennenzulernen. Hier bleibt nichts an der Oberfläche, eher wird viel beleuchtet, was für die Geschichte nicht unbedingt nur relevant ist. Ich mag diese Genauigkeit aber. Das Buch ist trotz seines Umfanges sehr spannend und hat keine großen Phasen, die mich langweilen. Dass ich das Buch schon über 100 Seiten vorm dem Finale nicht mehr aus der Hand legen konnte, spricht für sich. Die Ideen und Grausamkeiten des Autors suchen seinesgleichen. Ich hatte großen Lesespaß, jedoch bleibt mir der Autor ein paar Antworten schuldig. Das kann ich nur verzeihen, sollte es einmal eine Fortsetzung geben. Das ist mein einziger Minuspunkt.

Freude für den Knopfschal

Seiner Zeit auf allen Nähblogs zu sehen: der Knopfschal von leni-pepunkt. Simpel erstellt, schnell genäht, große, kuschlige Wirkung!

Die meiste Arbeit besteht wohl im Zuschnitt, da man zwei recht große Teile schneiden muss – hierbei hätte ich mir einen Rollschneider gewünscht – an sich ist das aber schnell passiert. Schlaufe versteckt, aufeinander gesteckt und losgenäht. Es gibt lange Strecken für die Nähmaschine zurückzulegen, aber das macht diese ja beinahe von selbst und ruckzuck hat meinen einen raffinierten, kuscheligen Schal um den Hals.

Mir bereitet er jedes Mal Freude, wenn ich ihn trage – es muss eben nicht immer kompliziert sein. Daher verlinke ich mich auch mal schnell beim Freutag.

Stoff: Karstadt & Kuscheldecke von Woolworth

Schnitt: Knopfschal von leni.pepunkt