Das kleine Glück

Der Morgen begann ganz leise, grau und leicht fröstelnd. Der Kuschelpulli schaffte Abhilfe und die flauschige Decke tat ihr übriges. Langsam drangen Geräusche ans Ohr. Die Glocken der Kirchtürme erinnerten an den letzten Osterfeiertag. Kleine Regentropfen ließen das gemütliche Heim noch geborgener erscheinen, als sie wie viele kleine Trippelfüßchen gegen die Fensterscheiben fielen. Das heiße Getränk aus der bunten fröhlichen Tasse brachte sowohl Wärme als auch Farbe in den Morgen. Das fröhliche Buchcover, das eine Welt voller phantastischer Worte beherbergte, führte wie ein schillernder Regenbogen durch Wohnzimmer und Seele.

Vorbei das gesellige Ostern, Zeit für Zweisamkeit. Ob mit dem Liebsten, mit einer heißen Tasse Kaffee oder einem wundervollen Buch. Zeit für Besinnung auf das kleine Glück. Weder abgelenkt durch Völlerei oder übertriebene Genießereien, sei es in flüssiger oder fester Form. 

Kleines Glück, doch so groß. 

Frohe Ostern!

Es ist bereits ein Jahr vergangen, als ich diesen Text schrieb. Jedoch trifft er immer noch genau das, was ich an Ostern fühle und uns allen wünsche! Frohe Ostern meine Lieben ob gläubig oder nicht: besinnt euch heute auf das, was ihr habt und als Glück empfinden könnt und tragt ein kleines Osterlächeln um die Welt!

https://becreativ.wordpress.com/2016/03/27/frohe-ostern-2/?preview=true

Kurz vor Ostern… der Hase im Ei!

Bereits letztes Jahr für mein Patenkind zu Ostern genäht und verpasst darüber zu bloggen – so musste ich mich nun 1 Jahr gedulden, um ihn euch zeigen zu können. Denn Ostern steht bereits wieder vor der Tür. Und wer noch ein kleines niedliches Mitbringsel sucht, der liegt mit dem Hase im Ei genau richtig! Ist auch bis Ostern auf alle Fälle noch zu schaffen.

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Mein erstes Schnittmuster ohne ausgedruckte, sondern mit Video-Anleitung. Hier sind die Geschmäcker wohl verschieden, aber ich kann mit der ausgedruckten Version mehr anfangen. Hinbekommen habe ich es trotzdem und das schafft ihr auch. (Schließlich haben es gefühlte Millionen vor euch auch gemacht, der Hase im Ei taucht vor Ostern auf allen Näh-Blogs auf!)

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Für das Gesicht habe ich zum ersten Mal – und lasst mich überlegen – bisher auch zum letzten Mal genähmalt. Das war bei dem fluffigen, voluminösen Stoff gar nicht so einfach.

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Perfekt geeignet um ein paar Stoffreste los zu werden. Und da ich mich auch nach einem Jahr noch an dem süßen Fratz erfreue, ist er perfekt für den Freutag!

Stoff: Heimtextilien Karstadt, Kuscheldecke aus dem Tedox

Schnitt: Hase im Ei von Stefanie Perlenfee

Videoanleitung: hier!

Produkttest Neutrogena „Hydro Boost“

Was war das wieder für ein schrecklich langer und kalter Winter (sagen wir das nicht jedes Jahr?) Selten hatte ich solche Hautprobleme wie diese Saison. Meine Haut juckt und ist wirklich sehr trocken, ohne Pflege und Einschmieren geht da gar nichts. Das wirkt sich nicht nur auf dem Körper aus, sondern auch im Gesicht. Es war z.B. gar nicht daran zu denken, so etwas wie Puder zu benutzen, da meine Haut teilweise richtig weiß und schuppig/rauh war. Da kam mir der Produkttest von „Die Insider“ der Feuchtigkeitscreme von Neutrogena gerade recht!

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Ich benutze sie jetzt seit ein paar Wochen und war ab dem ersten Tag begeistert von ihrer Textur. Es ist mehr ein Gel statt eine Creme und lässt sich wunderbar einfach und sehr sparsam auf der Haut verteilen. Ich muss jedoch sagen, dass ich sie noch perfekter finde, wenn nun die warmen Tage beginnen. Vermutlich kennt das jeder: im Sommer eincremen, wenn man doch ohnehin schon schwitzt und das Gefühl hat, dass die Creme lediglich die Poren verstopft – wer mag das schon? Mit Hydro Boost wird das aber zum Vergnügen, denn durch die Aqua-Gel-Formel hat man einen wahrlichen Frische-Kick für die Haut. Es fühlt sich an wie eine erlösende, sanft kühle Dusche, wenn der Kopf mal wieder überhitzt. Die kühlende, erfrischende Wirkung des Gels tut da sein übriges.

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Ich werde das Gel also nochmal verschließen, meine alte Feuchtigkeitscreme aufbrauchen und bei den heißen Temperaturen direkt wieder auf das Hydro Boost Gel zurückgreifen.

Zusätzlich im Paket gab es noch das Reinigungsgel, welches mit Wasser aktiviert wird. Man gibt es einfach auf ein Wattepad und kann damit nicht nur den Schmutz des Tages, sondern auch das Make-Up von der Haut entfernen und dann frisch gereinigt schnell zu Bett gehen. Denn zusätzlich muss man das Produkt nachher nicht abwaschen. DER absolute Pluspunkt für mich, bin ich doch in Sachen Morgen- und Abendtoilette ein wirkliches Faultier. Da soll es schnell und einfach gehen, am besten mit Produkten, die gleich mehrere Funktionen auf einmal bieten. Et voila: da ist so eins! Wirklich klasse, angenehm auf der Haut und hält, was es verspricht. Die enthaltene Hyaluronsäure versorgt die Haut 24h mit intensiver Feuchtigkeit.

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Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, das Gel auch weiterhin zu nutzen. Auch den Probenempfängern, die ich mit einem Muster versorgt und nachher mit Ihnen über Ihre Meinung gesprochen habe, gefiel die Konsistenz und erfrischende, kühlende Wirkung des Aqua Gels.

Zudem gibt es noch folgende Produkte in der Neutrogena Hydro Boost Produktlinie:
• Aqua Gel
• Creme Gel
• Gelée Reinigungslotion
• Aqua Reinigungsgel
• Mizellenwasser
• Aqua Reinigungstücher

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Da bleibt doch kein Wunsch offen oder? Nunja, wie wäre es vielleicht mit einem Körpergel? Denn auch diesen schmiere ich in der heißen Jahreszeit garantiert lieber ein, wenn das Gel einen Frische-Kick verspricht!

Danke an Neutrogena und Die Insider, die mir dieses Paket kostenlos zur Verfügung gestellt haben!

 

BeeBella – Liebe & Stolz

Bevor die Sonne gar nicht mehr wegzudenken ist und die Temperaturen immer höher steigen, möchte ich doch noch meine Bilder zu diesem Upcycling-Projekt veröffentlichen, bevor ein Rollkragen-Pullover nur noch absurd erscheint.

Ich hatte das Tutorial von diesem wunderschönen Jeansrock BeeBella zum ersten Mal sah, war mir sofort klar, was aus meiner alten Jeans werden sollte, die ich so liebte, die sich aber von einem auf den anderen Tag am Popo Luft verschaffte. Der Riss in der Jeans war perfekt um alles oberhalb des „Luftlochs“ noch gebrauchen zu können und sich diesen wundercshönen Schnitt anzueignen. Dazu musste ich nicht einmal etwas neues kaufen, der Stoff war noch vorhanden (so nähte ich hieraus bereits ein „Kleines Schwarzes“ sowie einen Übertopf) und so konnte ich direkt loslegen.

Die erste Version hatte ich mir ein wenig zu ausgestellt gezeichnet, da ich Angst vor meinem Popo in Verbindung mit meinem Hohlkreuz hatte. Das war jedoch unbegründet, da ich doch wieder eine Zentimeter in der Breite abnahm, damit der Rock richtig saß. Hier zeigt sich wieder der Vorteil, wenn man für jemanden näht (hier für mich selbst), der greifbar ist und zwischendurch anprobieren kann.

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Ganz mutig war ich, als ich die Naht zwischen Jeans und Stoff mit einer Borte aufhübschen wollte – sowas habe ich zuvor noch nicht gemacht, gibt dem Rock aber erst das gewisse Etwas und hat zudem erstaunlich gut funktioniert. Neu bei diesem Projekt war für mich auch die Raffung durch ein Gummiband, welches aber auch eine einfache Art für tolle Effekte darstellt.

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Im Nachhinein bin ich voller Liebe für dieses Projekt und fühle mich großartig, wenn ich es trage. Er hinterlässt Eindruck und bisher habe ich ihn noch nie ausgeführt, ohne darauf angesprochen worden zu sein. Das macht natürlich Spaß und pusht das Hobbynäher-Herz ungemein.  Dennoch würde ich beim nächsten Mal keine Stretch-Jeans mehr verwenden. Dadurch, dass diese am Hinterteil doch schon ein wenig ausgeleiert war, habe ich mir das Nähen nicht unbedingt erleichtert – da war auf einmal irgendwie zu viel Stoff und die Taschen sind auch nicht mehr ganz in der Mitte.

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Da der Rock aber recht kurz geworden ist, achtet darauf keiner 😉 Huuuiiii, kürzer hätte er echt nicht werden dürfen. Im Stehen ist das alles kein Problem, im Sitzen hingegen geize ich dann wirlich nicht mit meinen Reizen.

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Dennoch ist die Zusammenstellung der einzelnen Kleidungsstücke ein einziges Wohlfühloufit – Klamotten ran, Selbstbewusstsein an!

Ein absolutes Lieblingteil, welches ich voller Stolz zeige und hiermit auch beim RUMS verlinke! (Endlich mal wieder)

Stoff: Haushaltswarenabteilung Karstadt

Schnitt: Freebook BeeBella von BeKiddi

Verlinkt: RUMS, Kostenlose Schnittmuster Linkparty

Bücherliste März

Marc Späni – Der Heiland aus dem Glasturm

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Inhalt:

Die klare und schnörkellose Sprache der Kurzgeschichten von Marc Späni erlaubt es den Lesern, sich ganz auf die Handlung zu konzentrieren. Sie finden sich in media res und werden förmlich dazu gezwungen, über das Geschehene nachzudenken: über Schuld und Sühne, über Sein oder Nichtsein, über Segen und Verdamnis der Liebe, über Zeit, die unaufhaltsam verstreicht und als Spur die einzige wichtige Frage hinterlässt – die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens.

Mein Eindruck:

Mir haben zwei der Geschichten aus der Sammlung gut gefallen, der Rest war eher nicht nach meinem Geschmack eher zu abgedreht oder hatte ein eigenartiges Ende. Ich komme zu dem Ergebnis, dass ich wohl eher für Bücher mit einer Erzählung geschaffen bin und nicht für solche mit gesammelten Werken. Zudem hat mich die Regionalität ein wenig gestört.

Eva-Maria Silber – Niemandsmädchen 

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Inhalt:

Als Schwester Melanie das Krankenzimmer betritt und der jungen Mutter ihr Neugeborenes überreicht, blickt diese sie nur aus leeren Augen entsetzt an. Kurz darauf sind Mutter und Kind wie vom Erdboden verschluckt. Kriminalkommissarin Hannah Adams macht sich auf die Suche nach den beiden. Unterstützt wird sie dabei von der engagierten Staatsanwältin Leyla Zapatka. Fast zeitgleich kollabieren im ostfriesischen Etzel drei Erdgaskavernen. Während die Bevölkerung im Umkreis der Katastrophe evakuiert wird, versuchen die beiden Frauen, das Baby zu retten – vor seiner eigenen Mutter.

Mein Eindruck:

Das Buch fesselte mich von der ersten Seite an. Es ist so geschrieben, dass man einfach so hindurch „flutscht“. Paralell zur eigentlichen Geschichte gibt es einen parallelen Erzählsprung, zudem noch eine Katastrophen Geschichte, so etwas liebe ich ja und somit packte mich das voll und ganz. Bei den Charakteren ist auch für jeden etwas dabei, vom Unsympath, bishin zum Leserliebling. Die Thematik des Buches ist wirklich krass und für mich in dieser Art neu, da ich von dem Phänomen bisher noch nichts gehört hatte. Genauso ging es mir auch mit der Gehör-Krankheit einer Protagonistin, die für mich bis dato unbekannt war. So konnte ich zum Lesespaß zusätzlich noch etwas lernen. Zweifelsohne war die Geschichte manches Mal vielleicht ein wenig weit her geholt, bzw. unrealistisch, aber dennoch immer voller Spannung. Ich fühlte mich gut unterhalten!

Malte Klingenhäger – Nachbar Einsam

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Inhalt:

Abenteuerlust im Alter – nachdem die Kinder aus dem Haus sind und die Pensionierung schon einige Jahre zurückliegt, erinnert ein Herzinfarkt den einsamen Witwer Bernhard daran, dass er dringend einen neuen Lebenssinn braucht. Da kommt ihm die Suche nach seinem plötzlich verschwundenen Nachbarn Dagobert grade recht. Während er dessen aberwitzigem Geheimnis auf die Spur kommt und sich in brandgefährliche Konflikte zwischen Neo- und Altnazis begibt, trifft er auf eine Mitstreiterin, die ihm nicht nur altersmäßig das Wasser reichen kann. Ein humorvoller Krimi im ernsten Kontext von familiären Tragödien, starrsinnigen alten Männern und verblendeten Tätern.

Mein Eindruck:

Das Buch hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen und meine Erwartungen übertroffen! Wunderbar zu sehen, wie sich der Unsympath im Laufe der Geschichte entwickelt. Win wundervoller, sarkastischer Humor, lustige Slaptstick-Einlagen, die das wahre Leben herrlich ironisch auf die Schippe nehmen und das alles zu einer wirklich spannenden Geschichte, die mich zusätzlich positiv überrascht hat! Das Ende ist vielleicht ein wenig dick aufgetragen, kann einer spitzen Bewertung aber dennoch nicht im Wege stehen! Ein wirklicher Lesespaß!

Karin Koenicke – Warum Engel nie Mundharmonika spielen

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Inhalt:

Im Himmel ist die Hölle los! Grund dafür ist der alljährliche „Euromission Schutzengel Contest“, für den ein Engel ausgewählt werden muss. Es erwischt ausgerechnet den himmlischen Organisten Pasiel, der lieber Bach-Präludien spielen würde statt ins winterliche London hinabzufahren. Dass ihn der irdische Auftrag nicht nur musikalisch an seine Grenzen bringen wird, ahnt er nicht. Im Gegensatz zu ihm hat sein Schützling, eine junge Tätowiererin, mit Klassik nichts am Hut. Als toughe Großstädterin kommt sie auch mit den härtesten Kunden zurecht. Doch dieser altmodisch anmutende Organist, der sich um eine Stelle in ihrer Rockband bewirbt, verwirrt sie. Obwohl er ihr etwas weltfremd erscheint, ist sie von seiner Leidenschaft für Musik fasziniert. Warum ist er so anders als alle Männer, die sie kennt? Ein Roman über die Liebe. Über Leidenschaft und Musik.

Mein Eindruck:

Was für ein wundervoll himmlisches Buch, das keine Wünsche offen lässt! Zum einen lebe ich für die Musik, da finde ich mich bei den beiden Protagonisten doch in perfekter Gesellschaft, zudem singe ich selbst gern, wie die Rockröhre Eddie. Wie einfühlsam die zarten Gefühle aufflammen, wie diese beschrieben sind und sich vor dem geistigen Auge zu Bildern formen – das geht ans Herz. Ich habe das Buch wirklich sehr genossen, obwohl ich nicht der typische Liebesschnulzen-Leser bin. Doch ein typisches Buch ist diese Himmels-Geschichte auch wirklich nicht!

Sebastian Fitzek – Das Paket

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Inhalt:

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …

Mein Eindruck:

Es war ein Fitzek, man konnte ihn nicht aus den Händen legen und dennoch wird es nicht mein Lieblingsbuch von ihm. Das ist natürlich ein Jammern auf hohem Niveau, schließlich liefert er mit jedem seiner Bücher Qualität. Bei diesem hatte ich jedoch das Gefühl, in einer Vorgeschichte stecken zu bleiben. Es war dennoch spannend und überaus unterhaltsam, dennoch packte es mich nicht so, wie manch anderes von ihm.